Bei einer Brustvergrösserung liegt der Fokus häufig zunächst auf Grösse und Form der Implantate. Doch der Eingriff umfasst weit mehr als nur die Wahl des Implantats. Der Chirurg und die Klinik, für die Sie sich entscheiden, beeinflussen jede Phase der Behandlung – von der Beratung beim ersten Termin über die Erholung bis hin zum Ergebnis, das sich in den folgenden Monaten entwickelt.
Für viele Patientinnen ist jedoch nicht klar, worauf sie bei ihrer Entscheidung tatsächlich achten sollten. Reicht die Facharztanerkennung für Plastische Chirurgie aus? Wie wichtig ist die Erfahrung mit Brustvergrösserungen? Und welche Rolle spielt die Klinik selbst?
Dieser Ratgeber beantwortet diese Fragen. Er erklärt, wie Sie die Qualifikationen eines Chirurgen beurteilen können, weshalb die spezifische Erfahrung mit dem Eingriff wichtig ist, worauf Sie bei der Wahl einer Klinik achten sollten und welche weiteren Aspekte Sie berücksichtigen können, bevor Sie sich für eine Operation entscheiden.
Warum die Wahl der richtigen Klinik und des richtigen Chirurgen wichtig ist
Das Team von REDEKER AESTHETICS führt Brustvergrösserungen aus Sicherheitsgründen unter Vollnarkose durch. Dabei hat die präzise technische Durchführung einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis. Wird der Eingriff von Anfang an sorgfältig geplant und durchgeführt, bleiben Komplikationen und Korrektureingriffe selten.
Wenn die Wahl des Implantats und die Operationstechnik sorgfältig auf die individuelle Anatomie abgestimmt werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines späteren Korrektureingriffs. Eine gute postoperative Betreuung unterstützt zudem eine möglichst reibungslose Erholung.
Facharztanerkennung für Plastische Chirurgie: ein Qualitätsstandard
In der Schweiz werden chirurgische Facharzttitel im Rahmen des vom Bundesamt für Gesundheit geregelten Anerkennungssystems vergeben. Für plastisch-chirurgische Eingriffe ist die relevante Qualifikation der Facharzttitel für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.
Der Titel bestätigt, dass ein Chirurg die erforderliche fachärztliche Weiterbildung absolviert, die entsprechenden Prüfungen bestanden und die von der Schweizer Ärzteschaft festgelegten Anforderungen für dieses Fachgebiet erfüllt hat. Er entspricht der Facharzt- beziehungsweise Board-Zertifizierung, die in vielen anderen Ländern zur Überprüfung der fachlichen Qualifikation herangezogen wird.
Verlassen Sie sich bei der Überprüfung der Qualifikation eines Chirurgen nicht allein auf die Angaben auf der Website einer Klinik. Im Schweizer Medizinalberuferegister (MedReg) können Sie die Qualifikationen und Berufsausübungsbewilligung eines Chirurgen selbst überprüfen. Bei einer Entscheidung wie dieser ist das ein sinnvoller Schritt.
Spezifische Erfahrung mit Brustvergrösserungen
Die Plastische Chirurgie umfasst ein breites Spektrum. Ein plastischer Chirurg kann über umfangreiche Erfahrung in der Brustrekonstruktion oder anderen rekonstruktiven Eingriffen verfügen, ohne regelmässig ästhetische Brustvergrösserungen durchzuführen und die dafür erforderliche spezialisierte Technik entsprechend häufig anzuwenden.
Viele Entscheidungen, die das Ergebnis einer Brustvergrösserung bestimmen – etwa Implantattyp, Implantatlage, Schnittführung und Präparation der Implantattasche – sind technische Entscheidungen, die individuell an die Anatomie der Patientin angepasst werden. Dabei spielt die spezifische Erfahrung mit diesem Eingriff eine wichtige Rolle. Wer regelmässig Brustvergrösserungen durchführt, entwickelt durch die Behandlung unterschiedlicher Patientinnen und anatomischer Voraussetzungen eine entsprechende Erfahrung und Beurteilungssicherheit.
Fragen Sie Ihren Chirurgen, wie häufig er Brustvergrösserungen durchführt, seit wann er diesen Eingriff anbietet und ob er Ihnen unterschiedliche Ergebnisse bei verschiedenen anatomischen Voraussetzungen erläutern kann.
Akkreditierung der Klinik in der Schweiz
Die Qualifikation des Chirurgen und die Standards der Klinik sind zwei unterschiedliche Aspekte, die beide wichtig sind. Während der Chirurg den Eingriff durchführt, stellt die Klinik die Umgebung und Infrastruktur bereit, in der Ihre Behandlung erfolgt.
Eine professionell geführte chirurgische Einrichtung erfüllt anerkannte Standards für Patientensicherheit, Hygiene, Infektionskontrolle, Wartung der medizinischen Geräte sowie pflegerische und postoperative Betreuung. Diese Faktoren ersetzen nicht die chirurgische Erfahrung, tragen jedoch zur Sicherheit des Eingriffs und Ihrer Erholung bei.
Kliniken, in denen in der Schweiz operative Eingriffe durchgeführt werden, benötigen die entsprechenden kantonalen Bewilligungen. Bei der Wahl einer Klinik können Sie daher fragen, wo Ihre Operation stattfinden wird und ob die Einrichtung die erforderlichen Standards erfüllt. Eine seriöse Klinik sollte diese Fragen transparent beantworten können.
Sicherheit von Brustimplantaten: Was Sie wissen sollten
Brustimplantate, die in der Schweiz und in der Europäischen Union verwendet werden, müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Diese bestätigt, dass das Medizinprodukt entsprechend den Sicherheits- und Leistungsanforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) bewertet wurde.
Wird ein CE-gekennzeichnetes Implantat an eine Klinik oder ein Spital geliefert, sollte eine rückverfolgbare Dokumentation des Herstellers mit Chargennummer, Hersteller und Produktspezifikationen vorliegen. Diese Dokumentation ist für Ihre langfristige Patientenakte und gegebenenfalls für spätere Nachkontrollen oder Korrektureingriffe wichtig.
Die Regulierung von Medizinprodukten wurde in den vergangenen Jahren verschärft. Patientinnen, die ihre Brustvergrösserung vor Inkrafttreten der aktuellen Medizinprodukteverordnung (MDR) durchführen liessen, können Implantate haben, die nach früheren regulatorischen Standards beurteilt wurden.
Wenn Sie nicht wissen, welche Implantate bei Ihnen eingesetzt wurden oder ob bestimmte Nachkontrollen empfohlen werden, besprechen Sie dies mit Ihrem Chirurgen oder einem entsprechend qualifizierten Facharzt.
Überblick über Implantattypen und Operationstechniken
Nicht alle Implantate und Schnittführungen sind gleich. Welche Kombination für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer Anatomie und dem gewünschten Ergebnis ab.
Implantattypen
Bei der grossen Mehrheit der Brustvergrösserungen in der Schweiz werden Silikongelimplantate verwendet. Diese bestehen aus einer Silikonhülle, die mit einem kohäsiven Silikongel gefüllt ist. Dadurch ähneln Konsistenz und Tastgefühl natürlichem Brustgewebe stärker als bei älteren Alternativen.
Hochkohäsive Gelimplantate, teilweise auch als formstabile oder „Gummy-Bear“-Implantate bezeichnet, enthalten ein festeres Gel, das seine Form auch dann behält, wenn die Implantathülle beschädigt wird. Sie werden in bestimmten klinischen Situationen eingesetzt und können abhängig von der Anatomie und den individuellen Zielen empfohlen werden.
Kochsalzimplantate sind mit steriler Kochsalzlösung gefüllt und werden in der Schweiz sowie im übrigen europäischen Markt nur selten verwendet. Bei routinemässigen ästhetischen Brustvergrösserungen kommen sie hier üblicherweise nicht zum Einsatz.
Operationstechniken und Schnittführungen
Die Wahl der Schnittführung bestimmt, wo sich die spätere Narbe befindet. Die drei wichtigsten Möglichkeiten sind:
- Inframammär: Der Schnitt wird in der natürlichen Brustfalte unterhalb der Brust gesetzt. Dieser Zugang bietet einen guten operativen Zugang und positioniert die entstehende Narbe an einer Stelle, an der sie meist gut verdeckt ist.
- Periareolär: Der Schnitt verläuft entlang des unteren Randes des Warzenhofs. Dieser Zugang eignet sich gut für bestimmte anatomische Voraussetzungen, wird in einigen Studien jedoch mit einem höheren Risiko für Veränderungen der Brustwarzensensibilität in Verbindung gebracht und weist ein erhöhtes Risiko für eine bakterielle Kontamination auf.
- Transaxillär: Der Schnitt wird in einer natürlichen Hautfalte der Achselhöhle gesetzt, sodass an der Brust selbst keine Narbe entsteht. Bei diesem Zugang erfolgt die Gewebepräparation blind und stumpf, zudem besteht ein erhöhtes Risiko für eine bakterielle Kontamination.
Implantate können oberhalb des Brustmuskels (subglandulär), teilweise darunter (submuskulär oder Dual Plane) oder zwischen diesen Schichten unterhalb der den Muskel bedeckenden Bindegewebsschicht (subfaszial) platziert werden. Welche Implantatlage geeignet ist, hängt vom vorhandenen Brustgewebe und von individuellen Lebensstilfaktoren ab.
Das erste Beratungsgespräch: Worauf es ankommt
Bei einem guten Beratungsgespräch beurteilt der Chirurg Ihre individuelle Anatomie, bespricht Ihre ästhetischen Wünsche, erhebt Ihre medizinische Vorgeschichte und entwickelt daraus eine erste Behandlungsempfehlung.
Der Chirurg sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um Ihre Wünsche zu verstehen und ebenso ausführlich zu erklären, welche Ergebnisse angesichts Ihrer Anatomie und der verfügbaren Implantatoptionen realistisch erreichbar sind.
Visualisierungsmöglichkeiten können dabei hilfreich sein. Mit physischen Probeimplantaten können Sie beispielsweise bereits vor der Entscheidung einen Eindruck vom möglichen Volumen erhalten.
Auch Ihre medizinische Vorgeschichte sollte sorgfältig besprochen werden. Dazu gehören frühere Brustoperationen, relevante systemische Erkrankungen, Medikamente und die Familienanamnese. Diese Informationen sind sowohl für die Operationsplanung als auch für die anschliessende Beurteilung durch die Anästhesie relevant.
Fragen, die Sie Ihrem Chirurgen stellen sollten
Diese Fragen betreffen die wichtigsten Aspekte Ihrer Sicherheit und des Ergebnisses:
- Welchen Implantattyp und welche Operationstechnik empfehlen Sie für meine Anatomie und warum?
- Mit welcher Erholungszeit sollte ich rechnen? Fragen Sie insbesondere nach der ersten Woche, der Rückkehr zu leichten Aktivitäten und zum Sport sowie danach, wann das endgültige Ergebnis zu erwarten ist.
- Wie hoch sind Ihre Komplikations- und Revisionsraten bei Brustvergrösserungen? Ein erfahrener Chirurg sollte diese sachlich und transparent erläutern können.
- Verfügt die Operationsklinik über die erforderlichen Zulassungen und nach welchen Standards arbeitet sie?
- Welche postoperative Betreuung und Nachsorge bieten Sie an? Klären Sie, welche Leistungen nach der Operation enthalten sind und was geschieht, wenn während der Erholung Fragen oder Beschwerden auftreten.
- Welche Implantate verwenden Sie und welche regulatorischen Unterlagen gehören dazu? CE-Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit durch den Hersteller sollten Standard sein.
Wie Sie Vorher-Nachher-Fotos und Patientenbewertungen beurteilen können
Vorher-Nachher-Fotos können eine hilfreiche Orientierung bieten, sollten jedoch sorgfältig beurteilt werden. Eine breite Auswahl an Fällen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen und Behandlungszielen ist aussagekräftiger als wenige gezielt ausgewählte Bilder. Achten Sie auf gleichbleibend gute Ergebnisse bei unterschiedlichen Fällen und nicht nur auf einzelne besonders auffällige Resultate. Die Ergebnisse sollten bei verschiedenen Körpertypen natürlich und ausgewogen wirken.
Achten Sie, soweit möglich, darauf, ob es sich tatsächlich um Patientinnen des jeweiligen Chirurgen handelt. Dies wird nicht immer ausdrücklich angegeben.
Patientenbewertungen bieten einen anderen Einblick und können beispielsweise Aufschluss über Kommunikation, postoperative Betreuung und die Erfahrungen mit der Behandlung in einer bestimmten Klinik geben.
Bewertungen, die den Behandlungsablauf einschliesslich Erholung und Nachsorge konkret beschreiben, sind meist hilfreicher als solche, die sich ausschliesslich auf das Ergebnis konzentrieren.
Seien Sie zurückhaltend bei Kliniken oder Chirurgen, deren Werbematerial ausschliesslich besonders vorteilhafte Ergebnisse zeigt, ohne darauf hinzuweisen, dass individuelle Ergebnisse variieren können.
Erholung nach einer Brustvergrösserung
Die Erholung verläuft bei jeder Patientin etwas anders, folgt jedoch meist einem ähnlichen Muster. Der genaue zeitliche Verlauf hängt von der individuellen Heilung ab.
- In den ersten Tagen treten typischerweise Schwellungen, Spannungsgefühle und Beschwerden im Brustbereich auf. Die Beschwerden lassen sich meist gut mit den verordneten Medikamenten behandeln. In dieser Phase ist Ruhe wichtig und anstrengende körperliche Aktivität sollte vollständig vermieden werden.
- Gegen Ende der ersten Woche können die meisten Patientinnen leichte Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen. Heben, weites Greifen und andere Bewegungen, die den Brustbereich belasten, sollten weiterhin vermieden werden. Die Rückkehr zu einer überwiegend sitzenden Tätigkeit ist abhängig vom Heilungsverlauf häufig nach ein bis zwei Wochen möglich.
- Sport, insbesondere Belastungen des Oberkörpers, sollte meist für vier bis sechs Wochen vermieden werden. Schwimmen ist erst wieder möglich, wenn die Wunden vollständig verheilt sind.
- Die Schwellung nimmt in den ersten Monaten schrittweise ab. Die Implantate finden über mehrere Wochen bis Monate ihre endgültige Position, sodass das endgültige Ergebnis unmittelbar nach der Operation noch nicht beurteilt werden kann.
- Bei den meisten Patientinnen lässt sich das endgültige Ergebnis nach etwa drei bis sechs Monaten gut beurteilen. Postoperative Nachkontrollen gehören zu diesem Prozess und ermöglichen es dem Chirurgen, die Heilung zu überwachen und auftretende Fragen zu beantworten.
Risiken und mögliche Komplikationen
Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrösserung mit Risiken verbunden. Diese vor der Entscheidung für eine Operation zu kennen, ist ein wichtiger Bestandteil einer fundierten Entscheidung.
- Kapselfibrose entsteht, wenn sich das als natürliche Reaktion des Körpers um ein Implantat gebildete Narbengewebe zusammenzieht. Leichte Formen bleiben häufig unbemerkt, während ausgeprägtere Formen zu Verhärtungen, Beschwerden oder einer Veränderung der Brustform führen können. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und kann in manchen Fällen eine weitere Operation erforderlich machen.
- Implantatrupturen können im Laufe der Zeit auftreten, insbesondere mit zunehmendem Alter der Implantate. Bei Silikongelimplantaten ist eine Ruptur nicht immer offensichtlich und wird deshalb teilweise als „stille Ruptur“ bezeichnet. Aus diesem Grund werden regelmässige bildgebende Nachkontrollen empfohlen. Ein rupturiertes Implantat muss üblicherweise ausgetauscht werden.
- Asymmetrien sind bei jedem paarigen Eingriff möglich. Leichte Asymmetrien sind häufig und meist klinisch nicht relevant. Ausgeprägtere Unterschiede können jedoch eine weitere Beurteilung und gegebenenfalls eine Korrektur erforderlich machen.
- Korrekturoperationen sind langfristig für einen relevanten Anteil der Patientinnen eine realistische Möglichkeit. Implantate halten nicht immer ein Leben lang. Zudem können Veränderungen des Brustgewebes durch Alterung, Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen das Ergebnis im Laufe der Zeit so verändern, dass eine spätere Korrektur erwogen wird.
- Weitere Risiken sind Infektionen, Veränderungen der Brustwarzensensibilität, Wundheilungsstörungen und Komplikationen im Zusammenhang mit der Narkose. Ihr Behandlungsteam bespricht im Rahmen der präoperativen Beurteilung alle für Ihren individuellen Fall relevanten Risiken mit Ihnen.
Kosten einer Brustvergrösserung in der Schweiz
Eine Brustvergrösserung gilt in der Schweiz als ästhetischer Eingriff und wird daher üblicherweise privat bezahlt und nicht von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen.
Die Gesamtkosten hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Erfahrung und Qualifikation des Chirurgen, der gewählte Implantattyp sowie die Kosten der Klinik oder des Spitals für Operationssaal, Anästhesie, pflegerische Betreuung und postoperative Nachsorge.
Wenn Sie Preise verschiedener Kliniken vergleichen, sollten Sie nicht nur auf den angegebenen Gesamtpreis achten. Ein niedrigeres Angebot enthält möglicherweise nicht alle erforderlichen Leistungen, beispielsweise die Kosten der Anästhesie, postoperative Kompressionswäsche oder Nachkontrollen.
Weitere Informationen zum Eingriff finden Sie auf der Behandlungsseite von REDEKER AESTHETICS zur Brustvergrösserung.
Fazit
Bei der Wahl eines Chirurgen für eine Brustvergrösserung geht es nicht nur um Qualifikationen oder Implantatoptionen. Entscheidend ist auch, jemanden zu finden, der sich Zeit nimmt, Ihre Wünsche zu verstehen, Ihre Möglichkeiten verständlich erklärt und Sie dabei unterstützt, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Das Beratungsgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, realistisch erreichbare Ergebnisse zu besprechen und zu entscheiden, ob der empfohlene Behandlungsansatz für Sie passend ist. Sich zu Beginn ausreichend Zeit dafür zu nehmen, kann den gesamten Entscheidungs- und Behandlungsprozess verständlicher und sicherer machen.
Unabhängig davon, ob Sie sich zunächst über eine Brustvergrösserung informieren oder bereits einen Beratungstermin vereinbaren möchten, steht Ihnen das Team von REDEKER AESTHETICS gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu erläutern.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Facharztanerkennung bei der Wahl eines Chirurgen wichtig?
Der Facharzttitel für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie bestätigt, dass ein Chirurg eine anerkannte fachärztliche Weiterbildung abgeschlossen und die entsprechenden Anforderungen des Bundesamts für Gesundheit erfüllt hat. Er entspricht der Facharzt- beziehungsweise Board-Zertifizierung, die in vielen anderen Ländern zur Überprüfung der fachlichen Qualifikation herangezogen wird.
Betrachten Sie den Facharzttitel als Grundvoraussetzung und nicht als einziges Entscheidungskriterium. Im Schweizer Medizinalberuferegister (MedReg) können Sie die Qualifikation selbst überprüfen.
Wie wichtig ist die Erfahrung eines Chirurgen mit Brustvergrösserungen?
Die spezifische Erfahrung mit Brustvergrösserungen – und nicht nur mit Plastischer Chirurgie im Allgemeinen – spielt sowohl für die Sicherheit des Eingriffs als auch für das endgültige Ergebnis eine wichtige Rolle.
Es gibt keine bestimmte Anzahl an Eingriffen, ab der ein Chirurg als erfahren gilt. Entscheidungen wie Implantatwahl, Implantatlage und Schnittführung müssen individuell getroffen werden und werden mit zunehmender Erfahrung differenzierter.
Was sollte ich beim ersten Beratungsgespräch besprechen?
Das erste Beratungsgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, den Eingriff zu verstehen, Ihre Wünsche zu besprechen und zu entscheiden, ob eine Brustvergrösserung für Sie geeignet ist. Dabei sollten folgende Punkte besprochen werden:
- Ihre ästhetischen Wünsche und was angesichts Ihrer Anatomie realistisch erreichbar ist
- Der empfohlene Implantattyp und die Operationstechnik sowie die Gründe für diese Empfehlung
- Die zu erwartende Erholungszeit und mögliche Einschränkungen bei körperlichen Aktivitäten
- Mögliche Risiken und Komplikationen sowie die Wahrscheinlichkeit eines späteren Korrektureingriffs
- Der Ort, an dem Ihre Operation durchgeführt wird, die Ausstattung der Klinik und Ihre postoperative Betreuung
Es ist sinnvoll, eigene Fragen zum Beratungsgespräch mitzubringen, damit Sie den Termin optimal nutzen und anschliessend ein klares Verständnis Ihrer Möglichkeiten haben.
Warum ist die Akkreditierung der Klinik wichtig?
Auch ein erfahrener Chirurg kann die Risiken einer unzureichend geführten Einrichtung nicht ausgleichen. Deshalb ist die Zulassung der Klinik ein eigenständiger wichtiger Faktor.
Sie ist unabhängig von der persönlichen Qualifikation des Chirurgen und bestätigt, dass die Einrichtung die anerkannten Schweizer Anforderungen an Patientensicherheit, Hygiene, Infektionskontrolle und Versorgungsqualität erfüllt.
Sind die in der Schweiz verwendeten Brustimplantate sicher und reguliert?
In der Schweiz verwendete Implantate sollten gemäss dem regulatorischen Rahmen der EU-Medizinprodukteverordnung über eine CE-Kennzeichnung verfügen und von einer rückverfolgbaren Herstellerdokumentation begleitet werden. Ein qualifizierter Chirurg sollte Ihnen beide Aspekte verständlich und ausführlich erklären können.
Muss ich nach einer Brustvergrösserung mit einer späteren Korrekturoperation rechnen?
Viele Patientinnen benötigen keine Korrekturoperation. Faktoren wie eine Kapselfibrose, eine Implantatruptur im Laufe der Zeit oder Veränderungen der Brust durch Alterung oder Schwangerschaft können jedoch dazu führen, dass für manche Patientinnen später eine Korrektur sinnvoll wird.
Es ist sinnvoll, die Möglichkeit eines späteren Korrektureingriffs von Anfang an bei der finanziellen Planung zu berücksichtigen und dieses Thema beim Beratungsgespräch offen anzusprechen.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Brustvergrösserung in der Schweiz?
Die Kosten einer Brustvergrösserung hängen hauptsächlich vom Honorar des Chirurgen, dem gewählten Implantattyp sowie den Kosten der Klinik oder des Spitals ab. Diese umfassen üblicherweise den Operationssaal, die Anästhesie und die postoperative Betreuung. Da eine Brustvergrösserung als ästhetischer Eingriff gilt, wird sie nicht von der obligatorischen Krankenversicherung in der Schweiz übernommen.
Vergleichen Sie bei Angeboten nicht nur den angegebenen Gesamtpreis, sondern achten Sie darauf, welche Leistungen darin enthalten sind. Günstigere Angebote umfassen möglicherweise nicht denselben Umfang an Betreuung oder Nachsorge.





